Einsatzgebiet · Marienthal

Winterdienst Marienthal

In Marienthal wohnt man hinter dem Vorgarten: Zur Räumpflicht am Gehweg kommen bei den großen Grundstücken der Villenkolonie Carstenn der Zuweg zum Haus und die lange Einfahrt dazu – oft ein Vielfaches der Fläche eines Reihenhaus-Gehwegs.

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Warum der Winter in Marienthal an der Einfahrt beginnt

Marienthal ist eine der ruhigen, grünen Villenlagen im Hamburger Osten, und das ist keine Werbefloskel, sondern Baugeschichte: Auf den Stadtteil geht die Villenkolonie zurück, die der Kaufmann Carstenn im 19. Jahrhundert nach englischem Vorbild anlegte – Gründerzeitvillen mit Türmchen, Jugendstilhäuser, später Bungalows und Klinkerhäuser, alle auf großzügigen Grundstücken mit Vorgarten (Quelle: hamburg-tourism.de, „Die Villenkolonie Marienthal”). Dass dieser Charakter erhalten geblieben ist, hat einen konkreten Grund: Seit 1985 steht ein Teil des Gebiets als Milieuschutzgebiet unter Schutz, und der Bebauungsplan Marienthal 27 von 2004 lässt Neubauten nur ein- bis zweigeschossig zu (Quelle: evernest.com; hamburg.de-Stadtteilseite Marienthal). Wo andernorts nachverdichtet wird, bleibt es hier beim einzelnen Haus hinter dem eigenen Vorgarten.

Für den Winterdienst verschiebt das die ganze Rechnung. Vor einem Reihenhaus ist der Gehweg fast die gesamte Aufgabe; in Marienthal ist er oft der kleinere Teil. Zwischen Bürgersteig und Haustür liegen hier ein breiter Vorgarten, ein Zuweg und – der eigentliche Aufwand – die lange private Einfahrt, die morgens frei sein muss, bevor das Auto herausfährt. Dazu kommt das Grün: Villenstraßen mit altem Baumbestand, dazwischen die Marienanlage und die Schilleranlage und das nahe Wandsbeker Gehölz (Quelle: hamburg-tourism.de). Genau dieser Baumbestand macht die Sache tückisch – bei Tauwetter tropft es lange nach, und wenn es abends wieder friert, ist der eben geräumte Zuweg schnell erneut glatt. Wer hier um sieben zur Arbeit muss, hat also nicht einen Meter Gehweg vor sich, sondern eine Fläche, die von Hand vor 8:30 Uhr selten allein zu schaffen ist.

Winterdienst in Marienthal: Handräumung am Vorweg, Fahrzeug in der Zufahrt

In Marienthal richtet sich die Methode nach dem Zuschnitt des einzelnen Grundstücks, und der ist hier fast immer dreigeteilt. Gehweg, Vorgarten-Zuweg und die Stufen zur Haustür sind der Fall für die Handräumung – enge, verwinkelte Flächen mit Kanten und Beeten, an die keine Maschine sinnvoll herankommt. Die lange, breite Einfahrt dagegen, die auf vielen dieser Grundstücke bis zur Garage oder zum Stellplatz im hinteren Teil führt, ist der klassische Fall für die Räumung mit Fahrzeug: Sie schafft in einem Zug frei, was von Hand eine halbe Stunde kostet. Auf den wenigen längeren, zusammenhängenden Gehwegabschnitten – etwa vor den einzelnen Mehrfamilien- und Klinkerbauten – kommt die maschinelle Räumung dazu. Auf einem einzigen Marienthaler Grundstück greift so oft von Hand und mit Fahrzeug ineinander, und genau deshalb legen wir vorab verbindlich fest, welche Fläche zu welcher Methode gehört; einen Überblick geben die Seiten Schneeräumung und Streudienst.

Rechtlich gilt in Marienthal das Hamburgische Wegegesetz wie überall im Stadtgebiet – die Besonderheit liegt nicht in der Regel, sondern in der Fläche, auf die sie trifft. Der Gehweg ist mindestens einen Meter breit zu räumen, so, dass zwei Fußgänger aneinander vorbeikommen; an Eckgrundstücken reicht die Pflicht bis zum Fahrbahnrand, Treppen und Stufen sind in voller Breite freizuhalten (§ 31 HWG; hamburg.de/BUKEA). Fällt Schnee nach 20 Uhr oder hält er über Nacht an, muss werktags bis 8:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr geräumt und gestreut sein, sonst unverzüglich. Auf dem Gehweg ist Streusalz nicht zulässig; erlaubt sind abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand oder feinkörniger Kies. Zwei Dinge treffen die Marienthaler Lage dabei stärker als das dicht bebaute Quartier: die Wiederholungspflicht unter dem tropfenden Baumbestand und die Frage, wohin der Schnee von einer langen Einfahrt geräumt wird, ohne den freizuhaltenden Zuweg wieder zuzustellen. Wer die Räumpflicht nicht selbst erfüllen kann, darf eine geeignete Person damit beauftragen (§ 34 HWG); die Bußgeldfrage und rechtliche Einzelheiten behandelt unser Ratgeber zur Räumpflicht.

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein über die Räum- und Streupflicht in Hamburg und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Weil Marienthal überwiegend aus privaten Einzelgrundstücken besteht, ist unser Ansprechpartner meist der Eigentümer selbst – Sie sprechen direkt mit Elias oder Rias Azizi, nicht mit einer Hotline. Was genau wir an Ihrem Haus übernehmen, vom Gehweg über den Zuweg bis zur Einfahrt, halten wir vorher fest; wie das für Privathaushalte abläuft, steht auf der Seite für Privatkunden.

Anfahrt

Marienthal — unser Weg zu Ihnen

Unser Sitz Am Hohen Hause 1 (22047) liegt im benachbarten Tonndorf – im selben Bezirk Wandsbek. Die Fahrt führt in der Regel über Jenfeld und Wandsbek nach Marienthal, das im Wandsbeker Kern eng bei Tonndorf liegt.

Vor Ort

Typische Objekte in Marienthal

  1. Gründerzeitvillen mit Türmchen und Jugendstilhäuser der Villenkolonie Carstenn
  2. Bungalows und Klinkerhäuser auf großzügigen Grundstücken mit langer Einfahrt
  3. ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser im Milieuschutzgebiet (Bebauungsplan Marienthal 27)
  4. einzelne gepflegte Mehrfamilien- und Klinkerbauten sowie kleinere Wohnanlagen

Fläche und Methode auf einen Blick

Welche Räummethode auf welche Fläche passt, ordnen wir vorab verbindlich zu — hier der Überblick für Marienthal:

Fläche in MarienthalMethode
Gehweg, Vorgarten-Zuweg und Stufen zur Haustür Handräumung
Längere zusammenhängende Gehwege vor Mehrfamilien- und Klinkerbauten Maschinelle Räumung
Lange, breite Villen-Einfahrt Räumung mit Fahrzeug

Was wir in Marienthal übernehmen

Welche Leistung auf Ihre Fläche passt, ordnen wir im Angebot verbindlich zu — hier steht, worum es geht.

Fragen aus Marienthal

Räumen Sie in Marienthal auch die Einfahrt und den Zuweg zum Haus, nicht nur den Gehweg?

Ja, wir vereinbaren die Flächen verbindlich mit Ihnen. Gerade bei den großen Marienthaler Grundstücken sind die lange Einfahrt und der Zuweg oft das Entscheidende – flächenmäßig meist mehr als der Gehweg selbst. Die Gehweg-Räumpflicht ist gesetzlich (mind. 1 m breit, hamburg.de); Einfahrt und Zuweg regeln wir nach Ihrem Bedarf.

Auf meiner Villenstraße stehen alte Bäume – was gilt bei Tauwetter und erneutem Frost?

Bei erneuter Glätte müssen Sie in Hamburg nachstreuen (Wiederholungspflicht, hamburg.de). Unter dem alten Baumbestand der Villenstraßen friert abgetropftes Tauwasser abends besonders schnell wieder an; wir behalten das im Rahmen der vereinbarten Flächen im Blick. Dies ist keine Rechtsberatung.

Wohin mit dem Schnee, wenn die Einfahrt in Marienthal fünfzehn Meter lang ist und der Vorgarten gewachsen ist?

Den Räumschnee der langen Villen-Einfahrten setzen wir an den Rand, wo er weder den Gehweg noch die Bepflanzung des Vorgartens beschädigt – im Milieuschutzgebiet (Bebauungsplan Marienthal 27) achten wir auf die alten Grundstücke der Villenkolonie. Sehr lange Zufahrten räumen wir mit dem Fahrzeug, den Zuweg zur Haustür von Hand.

Wir sind eine Hausverwaltung mit einem Mehrfamilienobjekt in Marienthal – bekommen wir einen Nachweis der Einsätze?

Ja, für die vereinbarten Flächen dokumentieren wir jeden Einsatz über LENSUS mit GPS, Zeitstempel, Vorher-/Nachher-Fotos und Kundenportal – als Nachweis der Verkehrssicherung. Wie das für einen Bestand aussieht, steht auf unserer Seite für [Hausverwaltungen](/hausverwaltungen/).

Nachbar-Einsatzgebiete

Direkt an Marienthal grenzen weitere Gebiete, in denen wir räumen und streuen:

Alle Einsatzgebiete im Überblick

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