Einsatzgebiet · Barmbek
Winterdienst
Barmbek
Barmbek ist Hamburgs rote Backsteinstadt der Arbeiter – Nord die unter Erhaltungsverordnung geschützte Schumacher-Blockrandstadt der 1920er, Süd das 1943 in der Operation Gomorrha zerstörte und in den 1950ern als schlichte Backsteinzeilen wiederaufgebaute Arbeiterviertel. Beide Quartiere stellen dieselbe Winteraufgabe: viele laufende Meter Gehweg entlang der Zeilen, dazu die Torbögen, Durchgänge, Höfe und Eingänge der Genossenschaftsbauten.
- rund 77.000Einwohner (Nord & Süd)
- 7 km²Stadtteilfläche
- Eigener Fuhrpark & eigene Werkstatt
- Jeder Einsatz GPS- & foto-dokumentiert
- Versichert, mit festem Vertrag
- Notdienst rund um die Uhr
Anfahrt
Barmbek — unser Weg zu Ihnen
Unser Betrieb sitzt Am Hohen Hause 1 in Tonndorf (22047), Bezirk Wandsbek. Barmbek grenzt westlich an den Wandsbeker Raum; wir fahren aus dem Osten über den Ring 2 und die durchgehenden Ost-West-Achsen hinein. Barmbek-Süd erreichen wir zuerst, Barmbek-Nord liegt eine Ecke weiter Richtung Stadtpark.
Vor Ort
Typische Objekte in Barmbek
- Wohnanlagen von Baugenossenschaften und Wohnungsunternehmen (u. a. Barmbek-Süd, Bereich Dehnhaide)
- Schumacher-Blockrandbebauung der 1920er und Nachkriegs-Backsteinzeilen der 1950er
- Gewerbe und Ladenzeilen an der Fuhlsbüttler Straße („Fuhle“)
- Kleinere Wohneinheiten und Reihenbebauung in ruhigeren Seitenstraßen
Zwei Backstein-Quartiere, eine Winteraufgabe
Barmbek trägt seine Geschichte in rotem Klinker, und für den Winterdienst macht das einen Unterschied. Barmbek-Nord ist das größte zusammenhängende Stadterweiterungsgebiet Hamburgs aus den 1920er Jahren, angelegt unter Oberbaudirektor Fritz Schumacher – Backstein-Wohnblöcke in Blockrandbebauung mit begrünten Innenhöfen, heute unter Erhaltungsverordnung geschützt (Quelle: hamburg.de, Erhaltungsverordnung Barmbek-Nord; Fritz-Schumacher-Gesellschaft). Barmbek-Süd war Hochburg der Arbeiterbewegung, wurde im Juli 1943 in der „Operation Gomorrha” schwer zerstört und in den 1950er Jahren als schlichte Backsteinzeilen mit Grünflächen wieder aufgebaut (Quelle: hamburg.de, Stadtteilprofil Barmbek-Süd). Zwei Entstehungsgeschichten, aber dasselbe Flächenbild: nicht die eine Einfahrt eines Einzelhauses, sondern durchlaufende Gehweglinien entlang der Zeilen, dazu Torbögen, Durchgänge und die halböffentlichen Höfe zwischen den Blocks.
Das ist die stärker genutzte Seite Barmbeks. Auf sieben Quadratkilometern wohnen in Nord und Süd zusammen rund 77.000 Menschen (Quelle: hamburg.de-Stadtteilprofile; buerosuche.de-Steckbrief, Momentaufnahme) – die Gehwege sind entsprechend stark begangen. Hinzu kommt die Fuhlsbüttler Straße, im Volksmund die „Fuhle”: die zentrale Geschäftsstraße mit Läden, Lokalen und Nahversorgern, gequert von der U3 und kurz darauf von der S1 am Bahnhof Barmbek (Quelle: Wikipedia „Fuhlsbüttler Straße”; Hochbahn). Vor diesen Eingängen steht morgens sofort Publikumsverkehr. Wer hier räumt, hat es also mit zweierlei zu tun: langen Wohnzeilen, die am Stück fertig sein müssen, und Ladeneingängen, an denen es früh und pünktlich sein muss.
Winterdienst in Barmbek: welche Methode für welche Fläche
Aus diesem Flächenbild ergibt sich die Arbeitsweise fast von selbst. Wo eine Gehweglinie an einer Backsteinzeile am Stück durchläuft, ist die maschinelle Räumung mit der Kehrmaschine die schnelle Wahl – eine zusammenhängende Strecke, die von Hand kaum rechtzeitig zu schaffen wäre. In den Schumacher-Blockrandhöfen sieht es anders aus: Torbögen, Durchgänge, Absätze und die alten Kanten lassen kein Gerät sinnvoll durch, hier bleibt die Handräumung. Für Zufahrten, Müllplatz-Zuwege und größere Hofflächen kommt die Räumung mit Fahrzeug hinzu. Auf einer einzigen Barmbeker Wohnanlage greift oft alles drei ineinander, weshalb es sich lohnt, die Flächen vorab objektweise festzulegen statt am Einsatztag zu improvisieren. Was wir konkret übernehmen, halten wir vorher verbindlich fest; einen Überblick geben die Seiten Schneeräumung und Streudienst.
Rechtlich gilt in Barmbek das Hamburgische Wegegesetz. Geräumt wird auf mindestens einem Meter Breite, so, dass zwei Fußgänger aneinander vorbeikommen; an Eckgrundstücken bis zum Fahrbahnrand, Treppen in voller Breite (§ 31 Abs. 1 HWG). Fällt Schnee nach 20 Uhr oder hält er über Nacht an, muss werktags bis 8:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr geräumt sein, sonst unverzüglich, mit Nachräumpflicht bei anhaltendem Schneefall (§ 31 Abs. 3 HWG; hamburg.de/BUKEA). Auf den Gehwegen ist Streusalz nicht zulässig – erlaubt sind abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand, Kies oder Blähton (§ 31 Abs. 2 HWG). Bei den langen Gehweglinien einer Backsteinzeile kommt dabei ein Punkt zusammen, den man am Einzelhaus kaum kennt: Der geräumte Schnee muss über die ganze Strecke irgendwo hin, ohne den freizuhaltenden Weg, die engen Torbögen oder die Hauszugänge wieder zuzustellen – die Schneelagerung entlang der Zeile will mitgeplant sein. Wer die Pflicht nicht selbst erfüllen kann, darf eine geeignete Person damit beauftragen (§ 34 HWG); Bußgeld und weitere Einzelheiten behandelt unser Ratgeber zur Räumpflicht.
Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein über die Räum- und Streupflicht in Hamburg und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Weil in Barmbek so viele Flächen an Baugenossenschaften und Wohnungsunternehmen hängen – etwa im Bereich Dehnhaide in Barmbek-Süd (Strukturbeleg für den Objekttypus, eine Geschäftsbeziehung besteht nicht) –, ist der prüfbare Nachweis oft wichtiger als am Einzelgrundstück. Zu jeder vereinbarten Fläche lässt sich der Einsatz mit GPS-Position, Zeitstempel und Vorher-/Nachher-Fotos festhalten und über einen Portalzugang einsehen; wie das für einen ganzen Bestand aussieht, steht auf unserer Seite für Hausverwaltungen.
Fläche und Methode auf einen Blick
Welche Räummethode auf welche Fläche passt, ordnen wir vorab verbindlich zu — hier der Überblick für Barmbek:
| Fläche in Barmbek | Methode |
|---|---|
| Durchlaufende Gehweglinien entlang der Backsteinzeilen | Maschinelle Räumung |
| Torbögen, Durchgänge und Höfe der Schumacher-Blockrandbebauung | Handräumung |
| Zufahrten, Müllplatz-Zuwege und größere Hofflächen | Räumung mit Fahrzeug |
Was wir in Barmbek übernehmen
Welche Leistung auf Ihre Fläche passt, ordnen wir im Angebot verbindlich zu — hier steht, worum es geht.
- 01 Schneeräumung Schneeräumung auf den konkreten Flächen in Barmbek — Hand, Maschine oder Fahrzeug je nach Fläche.
- 02 Streudienst Streudienst in Barmbek — abstumpfende Mittel gegen Glätte, auf Gehwegen ohne Streusalz.
- 03 Winterdienst-Notdienst Bei plötzlichem Schnee oder Blitzeis kurzfristig vor Ort, rund um die Uhr erreichbar.
Fragen aus Barmbek
Übernehmen Sie in unserer Barmbeker Wohnanlage auch die Höfe und Eingänge, nicht nur den Gehweg?
Ja – Innenhöfe, Torbögen, Durchgänge, Zuwege und Hauseingänge lassen sich mit aufnehmen. Gerade in den Schumacher-Blockrand- und den Genossenschaftsbeständen sind das die Flächen, über die morgens jeder läuft, vom Müllplatz bis zum Fahrradstand. Wir legen mit Ihnen verbindlich fest, welche Flächen dazugehören, und haften für die vereinbarten Flächen.
Wir sind eine Genossenschaft mit mehreren Adressen in Barmbek-Süd – geht das in einem Vertrag?
Ja, dafür ist ein Rahmenvertrag über eine Objektliste gedacht: mehrere Adressen, ein Ansprechpartner, eine Abrechnung. Bei den zusammenhängenden Backsteinzeilen im Bereich Dehnhaide bündeln wir Gehwege, Höfe und Eingänge objektweise; wie der Nachweis dazu läuft, steht auf der Seite für Hausverwaltungen.
An der Fuhlsbüttler Straße haben wir ein Ladenlokal – bis wann muss der Eingang frei sein?
Bei Schneefall über Nacht werktags bis 8:30 Uhr, sonn- und feiertags bis 9:30 Uhr, sonst unverzüglich (Quelle: § 31 HWG; hamburg.de/BUKEA). An der „Fuhle“ mit ihrer Passantendichte und den beiden Bahnhofszugängen sammelt sich früh Publikumsverkehr – hier lohnt sich, dass jemand verlässlich vor Öffnung da war. Dies ist keine Rechtsberatung.
Warum räumen Sie die Barmbeker Backsteinzeilen teils von Hand und teils mit Maschine?
Weil das der Straßencharakter vorgibt. Läuft eine Gehweglinie an einer Zeile lang durch, ist die maschinelle Räumung schneller; an den engen Torbögen, Absätzen und alten Kanten der Blockrandhöfe kommt keine Maschine sinnvoll durch, dort räumen wir von Hand. Gestreut wird auf allen Gehwegen mit abstumpfenden Mitteln statt Salz.