Einsatzgebiet · Alsterdorf

Winterdienst Alsterdorf

Alsterdorf ist geprägt von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, die Pastor Sengelmann hier um 1860 als Heim für Menschen mit Behinderung gründete – bis heute eine der großen diakonischen Einrichtungen im Norden. Drumherum liegt ein gemischter Stadtteil an der Alster: Rotklinkersiedlungen des Backsteinexpressionismus, Gründerzeithäuser, Villenviertel und Neubauten, rund 15.600 Menschen auf 3,1 Quadratkilometern. Für den Winterdienst heißt das auch: barrierefrei geräumte Wege sind hier keine Kür, sondern Alltag.

Typische Objekte in Alsterdorf

  • Wohnstraßen und Anliegergehwege rund um die Evangelische Stiftung Alsterdorf
  • Rotklinkersiedlungen des Backsteinexpressionismus und Gründerzeithäuser
  • Villenviertel (ab 1920) und neuere Stadthäuser nahe der Alster
  • Anlieger- und Geschäftsgehwege an den U1-Zugängen Alsterdorf und Sengelmannstraße
  • Eigener Fuhrpark & eigene Werkstatt
  • Jeder Einsatz GPS- & foto-dokumentiert
  • Versichert, mit festem Vertrag
  • Notdienst rund um die Uhr

Anfahrt

Alsterdorf — unser Weg zu Ihnen

Alsterdorf liegt im Bezirk Hamburg-Nord; die Alster durchfließt es von Nordost nach Südwest. Von unserem Sitz Am Hohen Hause 1 in Tonndorf (22047) fahren wir über Bramfeld, Steilshoop und Ohlsdorf nach Westen – Ohlsdorf grenzt im Osten direkt an Alsterdorf, der Weg führt nicht durch die Innenstadt.

Ein Stadtteil, den eine Stiftung prägt

Alsterdorf trägt den Namen der Alster, die es von Nordost nach Südwest durchfließt – und das Gesicht der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Pastor Heinrich Matthias Sengelmann gründete hier um 1860 ein Heim für Menschen mit Behinderung; daraus wurde eine der großen diakonischen Einrichtungen im Norden, und die U-Bahn-Station Sengelmannstraße trägt bis heute seinen Namen. Der Stadtteil ringsum ist gemischt bebaut: Rotklinkersiedlungen im Stil des Backsteinexpressionismus, Gründerzeithäuser, die ersten Villenviertel ab 1920 und neuere Stadthäuser. Rund 15.600 Menschen leben auf 3,1 Quadratkilometern, etwa 5.046 je Quadratkilometer (Quelle: Wikipedia „Hamburg-Alsterdorf”, Stand 31.12.2024); das Einkommen liegt über dem Hamburger Schnitt. Für den Winterdienst hat das eine Konsequenz, die man anderswo seltener mitdenkt: Hier sind barrierefrei geräumte Wege Alltag.

Barrierefrei räumen: welche Methode wohin passt

Die Methode richtet sich in Alsterdorf nach der Fläche – und oft nach den Menschen, die sie nutzen. Die maschinelle Räumung trägt die durchlaufenden Anlieger- und Geschäftsgehwege an den U1-Lagen und entlang der Klinkersiedlungen. Die Handräumung ist überall dort der Fall, wo es genau werden muss: an den Hauseingängen und in den Höfen der Backsteinsiedlungen – und besonders dort, wo Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfe durchkommen müssen. An solchen Wegen räumen wir breiter als das gesetzliche Mindestmaß, streuen gründlich ab und halten Rampen und Türschwellen frei. Die Räumung mit Fahrzeug übernimmt die Villen-Einfahrten, Höfe und Zufahrten der Wohnanlagen und Einrichtungen. Details zur Schneeräumung und zum Streudienst stehen auf den Leistungsseiten.

Rechtlich gilt das normale Hamburger Recht: Der Anlieger räumt seinen Gehweg auf mindestens rund einem Meter, an Ecken bis zur Fahrbahn, Treppen ganz (§ 31 Abs. 1 HWG), und darf die Pflicht übertragen (§ 34 HWG). Fällt Schnee über Nacht, muss werktags bis 8:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr geräumt und gestreut sein, sonst unverzüglich (§ 31 Abs. 3 HWG; hamburg.de/BUKEA). Die eine Meter sind das gesetzliche Minimum – wo Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe unterwegs sind, räumen wir nach Absprache breiter. Streusalz ist auf dem Gehweg nicht zulässig; abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand, Kies oder Blähton (§ 31 Abs. 2 HWG) geben zugleich den sicheren Halt, auf den Räder und Gehhilfen angewiesen sind, und schonen die Alster, die den Stadtteil durchzieht.

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein über die Räum- und Streupflicht in Hamburg und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Für Einrichtungen, Verwaltungen und Anwohner in Alsterdorf

Alsterdorf bringt drei Auftraggeber zusammen. Wohn- und Pflegeeinrichtungen brauchen früh und verlässlich freie Zuwege und Rampen, mit belegtem Nachweis – dafür ist der Bereich für Gewerbe und, bei laufenden Objekten, für Hausverwaltungen gedacht. Die WEGs und Genossenschaften der Klinkersiedlungen finden dort ebenfalls ihren Platz, mit dokumentierten Einsätzen je Objekt. Und die Eigentümer im Villenviertel und in den Stadthäusern – vom Gehweg über die Einfahrt bis zum Zuweg – sind bei den Privatkunden richtig. In jedem Fall sprechen Sie direkt mit Elias oder Rias Azizi. Ob wir Ihre Adresse in Alsterdorf fest einplanen, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Anruf verbindlich zu.

Fläche und Methode auf einen Blick

Welche Räummethode auf welche Fläche passt, ordnen wir vorab verbindlich zu — hier der Überblick für Alsterdorf:

Fläche in AlsterdorfMethode
Durchlaufende Anlieger- und Geschäftsgehwege an den U1-Lagen und den Klinkersiedlungen Maschinelle Räumung
Gehwege, Rampen und Zuwege – barrierefrei geräumt, wo Rollstuhl und Gehhilfe durchmüssen Handräumung
Villen-Einfahrten, Höfe und Zufahrten der Wohnanlagen und Einrichtungen Räumung mit Fahrzeug

Was wir in Alsterdorf übernehmen

Welche Leistung auf Ihre Fläche passt, ordnen wir im Angebot verbindlich zu — hier steht, worum es geht.

Fragen aus Alsterdorf

In Alsterdorf leben viele Menschen mit Behinderung – räumen Sie barrierefrei?

Ja, das ist hier ein Schwerpunkt. Wo Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfe durchmüssen, räumen wir breiter als die gesetzliche Mindestbreite und streuen besonders gründlich ab, damit nichts rutscht; Rampen und Türschwellen halten wir frei. Was für Ihre Fläche sinnvoll ist, legen wir vorab fest.

Wir betreiben eine Wohn- oder Pflegeeinrichtung in Alsterdorf – übernehmen Sie Zuwege und Eingänge?

Ja. Bei Wohn- und Pflegeeinrichtungen müssen Zuwege, Eingänge und Rampen früh frei sein – bevor die Frühschicht kommt und Bewohnerinnen und Bewohner unterwegs sind. Wir räumen und streuen die vereinbarten Flächen rechtzeitig und dokumentieren jeden Einsatz; mehr auf der Seite für [Hausverwaltungen](/hausverwaltungen/) und für [Gewerbe](/gewerbe/).

Wir sind eine WEG in einer Alsterdorfer Klinkersiedlung – räumen Sie Gehweg, Hof und Eingänge?

Ja. In den Rotklinkersiedlungen des Backsteinexpressionismus gehören Gehweg, Innenhof und die Hauseingänge zusammen; die durchlaufenden Wege räumen wir maschinell, die Eingänge und engen Höfe von Hand. Wie das für mehrere Adressen läuft, steht auf der Seite für [Hausverwaltungen](/hausverwaltungen/).

Ich habe ein Haus im Villenviertel nahe der Alster – übernehmen Sie Gehweg und Einfahrt?

Ja. Wer die Räum- und Streupflicht nicht selbst erfüllen kann, darf sie übertragen (§ 34 HWG; hamburg.de). In den Villenvierteln übernehmen wir den Gehweg, die Einfahrt und auf Wunsch den Zuweg. Mehr für Privathaushalte auf der Seite für [Privatkunden](/privatkunden/). Dies ist keine Rechtsberatung.

Wie schnell sind Sie in Alsterdorf?

Wir fahren über Ohlsdorf nach Alsterdorf; der Weg aus dem Osten ist überschaubar. Eine feste Anrückzeit sagen wir dennoch nicht pauschal zu – sie hängt von Wetter, Schneemenge und Tour ab und klären wir verbindlich am Telefon.

Nachbar-Einsatzgebiete

Direkt an Alsterdorf grenzen weitere Gebiete, in denen wir räumen und streuen:

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