Einsatzgebiet · Farmsen-Berne
Winterdienst Farmsen-Berne
In Farmsen-Berne prägt die denkmalgeschützte Gartenstadt Farmsen mit 2.874 Wohnungen den Stadtteil. Sie ist nach dem Radburn-Prinzip gebaut: Die Fußwege ziehen sich getrennt von den Fahrstraßen durch die Grünzüge zwischen den Reihenhaus-Zeilen – und genau diese Wege lassen sich baulich nur von Hand räumen und streuen, nicht mit dem Räumfahrzeug.
Typische Objekte in Farmsen-Berne
- Ein- und Zweifamilienhäuser und Doppelhaushälften (Berne)
- Fahrzeugfrei geführte Wohnwege der Radburn-Gartenstadt
- Einheitlich verwaltete Genossenschafts- und Siedlungsbestände
- Eigener Fuhrpark & eigene Werkstatt
- Jeder Einsatz GPS- & foto-dokumentiert
- Versichert, mit festem Vertrag
- Notdienst rund um die Uhr
Anfahrt
Farmsen-Berne — unser Weg zu Ihnen
Farmsen-Berne liegt im Bezirk Wandsbek im Nordosten Hamburgs und grenzt im Süden direkt an Tonndorf – den Stadtteil mit dem Nordix-Sitz Am Hohen Hause 1, 22047. Wir fahren also aus dem angrenzenden Stadtteil an, ohne Autobahnabschnitt, über Berner Heerweg und Friedrich-Ebert-Damm.
Warum der Winter in Farmsen-Berne zwei verschiedene Aufgaben stellt
Farmsen-Berne zerfällt winterlich in zwei sehr unterschiedliche Hälften. Das nördliche Berne ist ruhig und von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt; hier geht es um einzelne Grundstücke mit einer überschaubaren Gehweglänge vor der Tür. Im Süden liegt das lebhaftere Farmsen mit dem U-Bahn-Knoten und dem zweistöckigen Einkaufszentrum am Bahnhof (Quelle: hamburg.de; Wikipedia „Hamburg-Farmsen-Berne“). Dazwischen und um beide herum zieht sich der genossenschaftliche Siedlungsbestand, der dem Stadtteil sein Gesicht gibt.
Das entscheidende Detail für die Räumung steckt in der Bauweise der Gartenstadt Farmsen. Reichow und Gühlk legten die Siedlung 1953/54 nach dem Radburn-Prinzip an: Fußwege für Fußgänger und Radfahrer verlaufen bewusst abseits der Fahrstraßen, mitten durch parkartige Grünzüge zwischen den zweigeschossigen Zeilen (Quelle: Wikipedia „Gartenstadt Farmsen“). Wer im Winter durch diese Siedlung geht, läuft über ein Wegenetz, das an keiner Fahrbahn liegt. Ein Räumfahrzeug erreicht diese Wege baulich nicht – und deshalb entscheidet nicht die Technik, sondern die Wegeführung, wie hier gearbeitet wird.
Winterdienst in Farmsen-Berne: welche Methode zu welcher Fläche passt
In der Gartenstadt Farmsen führt kein Weg an der Handräumung vorbei. Die durch die Grünzüge geführten Wohnwege sind reine Fußwege; sie werden von Hand geräumt und mit abstumpfendem Streugut abgestreut, Zugang für Zugang. Für die Genossenschaften und Hausverwaltungen, die solche Bestände betreuen, zählt dabei, dass die vielen gleichartigen Wege lückenlos bearbeitet werden – wir dokumentieren jede vereinbarte Fläche auf Wunsch mit GPS-Position, Zeitstempel und Vorher-/Nachher-Fotos im Kundenportal; wie das im Detail aussieht, steht auf unserer Seite für Hausverwaltungen. Für die einzelnen Grundstücke in Berne und die kürzeren Zuwegungen gilt dasselbe Prinzip der Schneeräumung von Hand; erst dort, wo längere zusammenhängende Gehwege oder Zufahrten dazukommen, kommen Kehrmaschine oder Räumfahrzeug ins Spiel.
Beim Streugut sind die denkmalgeschützten Wegebeläge und die Grünzüge ein zusätzliches Argument für die ohnehin geltende Regel. In Hamburg ist Tausalz auf Gehwegen verboten; erlaubt sind abstumpfende Mittel wie Splitt, Sand, Kies oder Blähton (Quelle: § 31 Abs. 2 HWG; hamburg.de/BUKEA). Diese Beschränkung deckt sich hier mit dem Interesse der Eigentümer, Beläge und Bepflanzung der Siedlung nicht durch Salz zu belasten – das übernimmt unser Streudienst mit dem passenden abstumpfenden Material. Geräumt und gestreut werden muss unverzüglich nach dem Schneefall; fällt der Schnee nach 20 Uhr oder hält über Nacht an, gilt werktags eine Frist bis 8:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9:30 Uhr (Quelle: § 31 Abs. 3 HWG; hamburg.de/BUKEA). Der Gehweg ist so breit zu räumen, dass zwei Fußgänger aneinander vorbeikommen, mindestens etwa ein Meter (Quelle: § 31 Abs. 1 HWG). In den engen, mäandernden Wohnwegen der Radburn-Siedlung heißt das auch, den Schnee dort abzulagern, wo er weder den Weg noch die angrenzenden Grünflächen blockiert.
Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein über die Räum- und Streupflicht in Hamburg und ersetzt keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Von Berne bis zur Gartenstadt: für wen wir hier räumen
Aus der Struktur des Stadtteils ergeben sich zwei Auftragslagen nebeneinander. Auf der einen Seite die privaten Einzelgrundstücke – die vielen Ein- und Zweifamilienhäuser und Doppelhaushälften, besonders im nördlichen Berne, wo der Anteil mit rund 34 Prozent deutlich über dem Hamburger Schnitt von 20,1 Prozent liegt (Quelle: hamburg.de). Hier ist der Privatkunde gemeint, dem es um den eigenen Gehweg und die Einfahrt geht; was das konkret umfasst, steht auf der Seite für Privatkunden. Auf der anderen Seite die einheitlich verwalteten Siedlungsbestände mit ihren vielen baugleichen Zugängen und Wohnwegen – der klassische Fall für Genossenschaft oder Hausverwaltung, bei dem nicht ein einzelner Weg, sondern ein ganzes Netz gleichzeitig sicher sein muss.
Zur Einordnung der Größenordnung: Die Gartenstadt Farmsen mit ihren 2.874 Wohnungen gehört seit 1992 der Stadt Hamburg und wird langfristig an die Genossenschaft mgf Gartenstadt-Farmsen eG verpachtet; die Gartenstadt Hamburg eG errichtete ab 1919 auf rund 55 Hektar mehr als 500 Einzel- und Doppelhäuser (Quelle: Wikipedia „Gartenstadt Farmsen“; hamburg.de). Diese Zahlen nennen wir ausschließlich, um zu zeigen, welche Dimension verwalteter Wohnungsbestand in Farmsen-Berne hat – eine Geschäftsbeziehung zu diesen Genossenschaften besteht nicht.
Fläche und Methode auf einen Blick
Welche Räummethode auf welche Fläche passt, ordnen wir vorab verbindlich zu — hier der Überblick für Farmsen-Berne:
| Fläche in Farmsen-Berne | Methode |
|---|---|
| Fahrzeugfrei geführte Radburn-Wohnwege und einzelne Grundstücke in Berne | Handräumung |
| Längere zusammenhängende Gehwege und Zufahrten | Maschinelle Räumung oder Fahrzeug |
Was wir in Farmsen-Berne übernehmen
Welche Leistung auf Ihre Fläche passt, ordnen wir im Angebot verbindlich zu — hier steht, worum es geht.
- 01 Schneeräumung Schneeräumung auf den konkreten Flächen in Farmsen-Berne — Hand, Maschine oder Fahrzeug je nach Fläche.
- 02 Streudienst Streudienst in Farmsen-Berne — abstumpfende Mittel gegen Glätte, auf Gehwegen ohne Streusalz.
- 03 Winterdienst-Notdienst Bei plötzlichem Schnee oder Blitzeis kurzfristig vor Ort, rund um die Uhr erreichbar.
Fragen aus Farmsen-Berne
Übernehmen Sie die Wohnwege der Gartenstadt Farmsen, die durch die Grünzüge statt an der Straße verlaufen?
Ja. Nach dem Radburn-Prinzip liegen diese Wege getrennt von den Fahrstraßen mitten in den Grünzügen, deshalb kommt kein Räumfahrzeug dorthin – wir räumen und streuen sie von Hand. Auf Gehwegen ist in Hamburg Streusalz nicht erlaubt; wir arbeiten mit abstumpfenden Mitteln wie Splitt oder Sand (Quelle: hamburg.de/BUKEA).
Die Siedlung steht unter Denkmalschutz – wird beim Räumen und Streuen darauf Rücksicht genommen?
Ja. Die Gartenstadt Farmsen steht seit 2003 unter Denkmalschutz (Quelle: Wikipedia „Gartenstadt Farmsen“); der Verzicht auf Streusalz zugunsten von Splitt oder Sand schützt zugleich Wegebeläge und die parkartigen Grünzüge. Welche Wege genau zu Ihrem Objekt gehören und wie sie behandelt werden, halten wir vor der Saison verbindlich fest.
Räumen Sie sowohl die Einfamilienhäuser im ruhigen Berne als auch die zusammenhängenden Siedlungswege?
Beides. Im nördlichen Berne mit seinem hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern (rund 34 % gegenüber 20,1 % im Hamburger Schnitt, Quelle: hamburg.de) räumen wir einzelne Grundstücke; in den Genossenschaftsbeständen die vielen gleichartigen Zugänge und Wohnwege am Stück. Eine Mindestgröße gibt es bei uns nicht.
Wohin räumen Sie den Schnee auf den schmalen Radburn-Wohnwegen, an denen keine Fahrbahn liegt?
Auf den fahrzeugfrei geführten Wegen der Gartenstadt Farmsen gibt es keinen Fahrbahnrand, an den man den Schnee sonst schiebt – wir häufen ihn an den Wegrändern in den Grünzügen an, ohne die denkmalgeschützte Bepflanzung zu beschädigen, und halten die Zugänge und die Wege zu den Müllplätzen frei. Geräumt wird von Hand innerhalb der gesetzlichen Fristen; die Zeiten im Detail stehen im [Ratgeber Räumzeiten](/ratgeber/raeumzeiten-hamburg/).